Was ist Heilfasten?
Fasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Wichtig ist dabei eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, alle Ausscheidungsvorgänge des Körpers zu fördern und ein Gleichgewicht zwischen Bewegung und Ruhe zu erlangen. Beim Fasten stellen sich weder quälende Hungergefühle ein, noch wird die Leistungsfähigkeit wesentlich eingeschränkt. Vielmehr können sie Lebensfreude gewinnen, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.

Was passiert beim Fasten?
Durch den Verzicht auf feste Nahrung spart der Körper den größten Energieverbrauch des Tages ein: Die Verdauungsarbeit. Er verarbeitet seine überschüssigen Depots und die darin abgelagerten Schadstoffe. Dadurch können sich zahlreiche Stoffwechselstörungen wieder normalisieren. Das Immunsystem regeneriert und stärkt sich. Die Abbaustoffe gelangen vom Gewebe in Lympf- und Blutbahnen und werden dann entweder über die Nieren oder über die Leber, Galle und den Darm ausgeschieden.

Weitere wichtige Ausscheidungsorgane sind Haut, Schleimhäute und Atmungsorgane.
Positive Auswirkungen einer ausreichenden Fastendauer sind aus unserer Erfahrung:

  • Normalisierung eines erhöhten Blutdrucks
  • Verbesserung der Blutfettverhältnisse
  • Senkung erhöhter Leberwerte
  • Normalisierung einer erhöhten Blutsenkung und anderer Entzündungszeichen, die Entzündungsneigung des Körpers in allen Regionen geht zurück (Haut, Darm, Gelenke, Atemwege, Nieren, Blase...)
  • Verschwinden von Migräne und chronischen Kopfschmerzen
  • Ausleitung von Wasseransammlungen (Ödeme)
  • Rückgang allergischer Erscheinungen (Heuschnupfen, Asthma, Ekzeme)
  • Abbau von Übergewicht
  • Behebung psycho-vegetativer Erschöpfungszustände


Indikationen
Da das Fasten mit individuell angepassten naturheilkundlichen Therapien den Stoffwechsel wesentlich beeinflusst, ergibt sich ein breites, fachübergreifendes Spektrum von Einsatzmöglichkeiten:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Erkrankungen der Niere und der ableitenden Harnwege
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen von Leber, Galle und Bauchspreicheldrüse
  • Gelenk- und Wirbelsäurenbeschwerden
  • Krankheiten der Atemwege
  • Frauenleiden
  • Allergien und Hauterkrankungen
  • Augenerkrankungen
  • Psycho-vegetative Erschöpfung